Gedanken zur Nacht

Dämonen der Nacht

 

Hast du sie je geseh´n,
wenn sie nachts umgeh´n,
kleine Kinder jagen,
alte Menschen plagen?
 

die Fratzen der Dämonen,
des Teufels Gorgonen,
sie sind der Schrecken der Nacht,
erfüllt von schwarzer Macht.
Diese grausame Höllenbrut
Mit ihren Fratzen aus Blut
gehen um in der Nacht
und rufen: „Satan erwacht!“
 

Hast du sie je geseh´n,
wenn sie nachts umgeh´n,
Lebende erschrecken
und Tote wecken?
 

Sie kommen aus ihren Löchern gekrochen,
denn sie haben dein Blut gerochen.
Deine Seele wollen sie haben,
dir schreckliche Angst einjagen.
Sie sind grausige Ungeheuer
Mit Mündern aus Feuer.
Und auch wenn sie deine Seele haben,
werden sie dich bin in Ewigkeit plagen.
 

Hast du sie je geseh´n,
wenn sie nachts umgeh´n,
scharren mit den Hufen,
den Teufel anrufen?
 

Sie ziehen ihre Kreise
Auf abscheuliche Weise
Malen grausige Zeichen,
vor denen selbst Mörder weichen.
Sie stimmen an ihre Todesgesänge
Es ertönen markerschütternde Klänge.
Und es stehen auf tausende Leichen,
die nur vor einer Sache weichen.
 

Sie fürchten nur der Sonne Strahl,
er ist für sie die grausamste Qual.
Denn für sie kennt sie kein Erbarmen.
Sie schickt ihre Strahlen, die hellen und warmen.
Und die werden sie alle verbrennen.
„Oh sie, wie sie zu ihren Gräbern rennen!“
 

Oder hast du sie je geseh´n,
wenn sie am Tage umgeh´n?

7.5.07 18:59
 


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